Tag 9

Sonntag, 06.10.2013

Guten morgen liebe Fangemeinde, hehe. Heut konnte ich mal endlich schön ausschlafen. Nachdem wir gestern ja noch fürstlich dinniert haben, es gab......mal wieder nur vom feinsten. Hier nochmal ein ganz großes Lob an den Caterer, das Essen war super lecker und vor allem auch reichlich. Ich glaub soviel, wie ich gestern gegessen habe, habe ich noch nicht einmal Heiligabend geschafft.

Nun sind also dann alle noch einmal Richtung Festzelt gegangen um ein leckeres Frühstück einzunehmen, als kleine Stärkung für den Schlag, den wir nochmal mit dem Gennaker vorhaben. Kurze Instruktionen, alles kapiert und dann unter Motor nochmal Schnell durch den Hafen ins Seegebiet. Herrlich so ein Gennaker, das bringt richtig spaß und man ist tatsächlich fast so schnell wie der Wind. Also, das wird wiederholt, im nächsten Jahr. Nun ist es leider soweit, wir fahren das letzte mal durch die enge Fahrrinne an die Zapfe, volltanken, fest machen, alles säubern, das Deck nochmal putzen, tja und dann war es das für diese Jahr.

Thx for supporting regards from the Birk.

RACETAG

Samstag, 05.10.2013

Die Aufregung hat mich rechtzeitig geweckt 5 Uhr verdammt, zu spät um sich wieder hinzulegen, zu früh um schon mit Kaffee kochen anzufangen. Na da kommt mir doch der Blog wie gelegen; Also GUTEN MORGEN.

Alle haben sich den Scheitel gelegt, ab in die Bimmelbahn, ich glaub das ist schon 20 Jahre her, wo ich damit im Hansapark mal gefahren bin, Frühstück ist angesagt. Nach einer ordentlichen Stärkung ab zum Schiff und alles soweit vorbereiten, heute steht uns nichts mehr im weg, also außer ein paar Tonnen und Dickschiffen. Start pünktlich zu um 10.30 Uhr, unser Start folgte dann gegen 10.40 Uhr. Der Start hätte ein wenig besser klappen können, dafür haben wir dann im Feld aber eine gute Partie abgegeben.

Nach gut 2 1/2 Stunden haben wir unser Dreieck vollbracht, leider können wir es nicht abschätzen, wieviel vor uns durchgegangen sind. Nun ist erstmal abchillen mit offenen Segeln angesagt, warten auf die Regattaleitung und dann gehts hoffentlich auch gleich weiter. Das Problem,  hinter uns sind noch ziemlich viele Yachten, wo man nun natürlich noch auf den letzten warten muss, um demjenigen dann die Parkscheibe zu überreichen. hehe

So, die zweite Wettfahrt ist geschafft, abzusegeln galt zwei up&down's, nun was soll ich sagen, ähm.....nein das bringt Unglück, nur soviel vor weg; Alfred Hitchkock's Vögel waren nicht halb so spannend wie die letzten Meter vor der Ziellinie. 

Nun nur noch g'schwind in die Box manövrieren, Anleger raus und dann frisch geduscht auf das Podium. Und vielen dank an die tollen Zusprüche, die von allen Medien aus allen Ecken kamen, insbesondere auch das Fräulein C., die lieber büffelt statt zu buckeln.

Okay, es ist geschafft. War gar nicht einfach auf's Podium zu kommen. 13 Treppen mussten wir hinauf. Nein, im grossen und ganzen sind wir doch zufrieden, aber Ärgern tun wir uns am allermeisten darüber, dass wir nicht die Genua sondern die Fock gewählt haben. Shit happens, dafür immernoch den 13ten Platz, bidde, seid gewarnt-; 2014 stehen wir wieder an der Startlinie, ja ne, also fahren über die Startlinie. So, nun muss ich aber erstmal rüber, zu den Helden der 2 Liga die mit so schicken dynamischen Kurven an die Box gekettet ist, vielleicht ist da ja noch ein Weinchen drin. Stößchen

Morgen soll ja nun noch richtig tolles Wetter werden. Ralf und ich sind eigentlich schon ganz heiß darauf auch den Gennacker inkl Baum auszuprobieren. Mal schauen, was der Rest der Crew dazu sagt. Will doch mal hoffen, das auch alle dafür sind, bzw. das wir auch noch genug Crew sind, um mit dem Zeug zu segeln. We will see, zuerst muß ich morgen die Crew rechtzeitig aus denn Federn bekommen. An dieser Stelle noch einen schönen Gruß an die 3. Crew der Signal Iduna in unserer Liga, Kartoffelgratin kocht mann zuhause und nicht während einer Regatta. Hoffentlich seit ihr im nächsten Jahr auch wieder dabei. Hat Spaß gemacht.

Tag 7

Freitag, 04.10.2013

Augen auf, das Wasser plätschert gegen das Heck, die Kabine leicht unterkühlt und der Wind denkt noch nicht einmal darüber nach mal weniger zu werden. Guten morgen, wir haben es kurz vor sechs. Der Glockenturm von Heiligenhafen wird hier auch nicht Müde. Jede viertel Stunde und zur vollen Stunde wird hier, auch über Nacht die Uhrzeit angeläutet. Etwas gewöhnungsbedürftig aber jut, nütscht ja nichts. 

. Mal schauen, wie die Regattaleitung das Kind heute schaukeln wird. Wie rechnen hier schonmal alle mit einer Startverschiebung. Vorherrsage lautet 6-7 Bf, eigentlicher Start soll um 10 Uhr sein, da werden wir hier wohl alle noch ein wenig abwarten dürfen. 

 

Zack aus und vorbei, es ist 12 Uhr rum und die Regattaleitung hat das Rennen für heute abgesagt. Puh, ein bischen fällt mir auch ein Stein vom Herzen, meine Rolle ist nämlich die des Steuermanns. Man muss sich nur mal ein Bild von 140 Yachten machen, wo die wenigsten unter 10 Meter liegen, die alle auf einmal irgendwo im Fahrwasser hin&her kreuzen. Okay....... neue Taktik festgelegt,          EC-Karte statt Seekarte

Die entscheidene Minuten

Viellecht schwächelt der Wind ja noch ab, sodass wir nochmal einen Schlag raus machen. Wäre schon schön, sonst ist das hier ne teure Butze, dafür hätte ich im Seesternchen aber Jakuzzi, Wasserbett und ne Runde Yoga buchen können. 

Na wer sagt's denn. Punkt 14 Uhr waren wir klar zum auslaufen und Freizeitsegeln. Es pustete zwar immernoch recht heftig, aber mit den richtigen Segeleinstellung war es doch noch gut segelbar. Vor allem war das, wie es sich herausstellte auch wichtig, weil bei den Wenden noch ein ziemliches durcheinander an Bord war. Also noch einmal von vorn, das einnorden war wohl doch nicht klar genug. Was macht man..., Ablauf besprechen, Reihenfolge festlegen, Kommando verstehen und umsetzen, schnell reagieren und zur Not auch mal ins schwitzen kommen, grins. 

Bleibt also nur noch das Bangen auf eine freie Box und schadenfreies Einparken. Aber diese Hürde haben wir auch bravorös gemeistert. Der Countdown läuft die Wecker sind gestellt. 

Hier nochmal ein Gruß nach Ägypten. Wir sehen uns ja bald, ick freu mir wa. Gut's nächtle.

Tag 6

Donnerstag, 03.10.2013

Nun ist es endlich soweit, Restcrew ist vollzählig, Einweisung ist abgehakt, Seeventile geschlossen, ab zum Revier. Was für eine Kulisse, so stellt man sich das vor. Mit 5-6 Bf haben Ralf und ich die Restcrew eingenordet. Es dauerte nicht lange, da waren die Schuhe nass und die Brillen beschlagen. Nun haben wir die Stärken der Einzelnen einschätzen können und die Aufgaben waren erteilt. Ich will mal nur hoffen, das wir morgen auch auf die anderen losgelassen werden weil; unsere Taktik steht fest. 

Tag 5

Mittwoch, 02.10.2013

SantomarinoDie Morgendliche Idylle ist eingefangen,  es scheint ein schöner Tag zu werden. Da heute allgemeines aufklarieren unter Deck ist, weil die Freizeitcrew die Birk heute verläßt, ist der schöne Tag zum Landliegen vermaledeit. Somit ist der Tag also zum wiederholten Erkunden von Heiligenhafen gut geeignet. Das erste was mir einfiel, war die neue Seebrücke, die fertig sein soll. In den Vormittagsstunden war ich sogut wie alleine auf Entdeckungrunde und bin ziemlich begeistert über dieses Bauwerk. Seebrücke SeebrückeNachmittags nachdem die FC uns nun verlassen hat, wird es allerhöchste Zeit, das die Restcrew mit unseren Bannern kommt, ich will aufflaggen. Die ersten sind hier schon präsent, und abends im Restaurant hörten wir bereits eine Crew, die von der S I erzählten. So what, Birk an Restcrew, Birk an Restcrew, gebt Gas. Ich halt die Stellung.    Over.

Tag 4

Dienstag, 01.10.2013

Moin moin in Großenbrode.6.30 Uhr, höchste Zeit Kaffee aufzusetzen und die Crew aus den Federn zu holen. Gemeinsames Frühstück ist noch drin, aber der Hunger auf Wind und Welle ist, zumindest bei den Seefesten ungestillt. Zu dritt werden wir heute den letzten Schlag Richtung Santomarino bewerkstelligen. 

Gerne würde ich Bildmaterial zur Verfügung stellen, aber beim ersten Versuch spülte die Gischt die Hoffnung von Bord. Kann schon einiges ab, aber zu dritt diesen Ritt, das war schon Thrill. 1 Reff volle Genua 3 Bf, 2 Metertiefe Täler, wir schoben Lage die nicht mehr schön war, also Genua ein wenig einrollen, neu orientieren und ab die Post mit 7 knoten durch die Ostsee pflügen. Viel zu schnell waren wir vor der Fehmarnsundbrücke und ließen uns von der Genua Richtung Heiligenhafen ziehen. Gerne hätte ich die Gesichter der Damen gesehen, nachdem wir keine Welle mehr hatten, aber besser war's definitiv. 

Nur gut, das wir dann auch rechtzeitig noch den Hafen angesteuert haben, denn es war gar nicht so einfach noch einen freien Platz zufinden. Als wir dann gerade beim einparken waren, standen auch wieder 4 völlig zufriedene reanimierte Damen mit leuchtenden Augen und gefüllten Einkaufstüten am Steg und begrüßten uns. Welch gelungener Tag für alle.

Die Wetterprognose für die nächsten Tage versprechen mehr von dem Thrill, und die Spannung auf Donnerstag mit 5 Bf und weiteren 1oo Yachten  auf einem Regattafeld zu kreutzen baut sich von Tag zu Tag immer weiter auf. Na dann mal gute Nacht.

Tag 3

Montag, 30.09.2013

Welcome                         Hohe DüneGuten morgen liebe Sonne. Zeitiges Aufstehen ist angesagt. Nächstes Etappenziel um Grossenbrode rum, je nach Wind. Es bleibt zu hoffen, das die Fahrt für einige Crewmitglieder ein bischen ruhiger zugeht...... Wie heisst es doch noch so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir hatten auffrischende Ostwinde um 3 Bf, dazu eine nette Welle, die das Schiff ordentlich ins Rollen brachte. Mit einem kleinen Umweg (wg.ruhigerer Schiffslage)kamen wir mit 2 Meter Welle bei 3-4 Bf Raumschotkurs dann auch ziemlich schnell in unserem, grins......Nothafen an, in Großenbrode. Die Sympatie der Frauen haben wir uns versegelt, zumindest auf See. Morgen werden wir wohl nur noch zu 3 die Birk nach Heiligenhafen segeln, nachdem die Frauen sich morgen dann wohl auch ausloggen werden, um per Landweg die restliche Strecke zu erkunden.  

Tag 2

Sonntag, 29.09.2013

MorgensonneGuten morgen in Stralsund. Ein langer Schlag liegt vor uns. Ziel Warnemünde/Rostock. Unterwegs passierten wir einen Offshore Windpark der uns ziemlich beeindruckte.  

Seerohransicht

Mit Raumschotkurs und 7, 5 knoten im Durchschnitt rauschen wir Warnemünde an, sodass wir noch bei Tageslicht nach 59 Seemeilen in den sicheren Hafen fahren konnten. Yachthafen Hohe Düne ist das Stichwort. Pompöse Angelegenheit. Kleines Käptainsdinner an Bord und fertig ist der schöne Tag.

Tag 1

Samstag, 28.09.2013

Von hier aus starten wir.Nachts konnte man sich noch nicht wirklich ein Bild von dem machen, aber der Greifswalder Hafen ist wirklich ein sehr schöner, idyllisch gelegener Hafen. Morgendliche Impressionen Nun ist es soweit und der erste Segeltag ist geschafft und wir haben Stralsund erreicht. Bisher keine besonderen Vorkommnisse.  Chemie der Freizeitcrew stimmt. Die Birk läuft super

Bald geht es los

Freitag, 27.09.2013

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse zum Segeltörn von Greifswald Richtung Heiligenhafen mit anschließender Teilnahme an der ODBM 2013 mit weiteren 109 Yachten berichten.

Treffpunkt 16.30 Uhr Hamburger HBF, auf geht das bangen mit der Pünktlichkeit. Wir waren es zumindest schonmal. Alle weiteren Verbindungen waren knapp aber alles hat doch irgendwie gepasst. Die letzte Hürde sollte nun das Auffinden unserer Yacht sein.Nach längerer Recherche ist es uns dann auch gelungen, sodass wir dann auch das Schiff um 23 Uhr besetzen konnten. Gute Nacht.